Messung Stromverbrauch

Wie erfolgt die Messung und die Abrechnung des Stromverbrauchs mit unserem System?

Wallbox am eigenen Zähler oder Gemeinschaftszähler?

Wallbox am Wohnungszähler

Wenn die Ladestation nach dem eigenen Wohnungszähler installiert wird, erfolgt die Abrechnung über die normale Stromrechnung. Dies hat zunächst den Vorteil, dass kein weiterer zusätzlicher Zähler installiert werden muss.

Jedoch hat eine Lastmanagement nun zwei Aufgaben. Zunächst muss das Lastmanagement überwachen, dass der Strom innerhalb der Wohnung nicht den maximalen Anschlusswert übersteigt. Häufig sind Wohnungen mit 35 A abgesichert. Der Wohnung und dem Elektroauto stehen somit 24kW zur Verfügung. 

Wenn man von einer Ladeleistung von 11kW ausgeht, bleiben für die Wohnung noch 13 kW übrig. Das kann, wenn auch sehr selten, nicht ausreichen. Wenn die Waschmaschine, der Trockner, der Ofen und Herd an ist, könnte es in Ausnahmefällen kritisch werden. Folge wäre ein Stromausfall in der Wohnung. Um das zu vermeiden müsste ein Lastmanagement für die Wohnung installiert sein.

Damit auch der Hausanschluss nicht überlastet wird, benötigt man ein weiteres Lastmanagement, dass verhindert, dass auch der maximale Anschlussstrom des Gebäudes nicht überlastet wird.

Somit hat man in diesem Fall eine recht komplexe Steuerung.

Darüber hinaus müsste rechtlich geklärt werden, ob ich einen Ladepunkt der hinter einem Wohnungszähler angeschlossen ist, überhaupt einem zentralen Lastmanagement unterworfen werden kann. Der Nutzer könnte argumentieren: "Alles was nach meinem Zähler passiert ist meine Sache!"

Gesamtzähler für alle Ladepunkte

Wenn im Gebäude alle Ladepunkte nach einem eigenen zusätzlicher Stromzähler installiert werden soll, erfolgt die Abrechnung des Ladestromes über eine zentrale Rechnung. Hierfür sind für den Zähler zusätzliche jährliche Gebühren fällig. Diese liegen z. Bsp. in München bei ca. 110€ pro Jahr. Wenn man von 5 Ladepunkte ausgeht und alle 80% Ihres Stromes zuhause laden, bedeutet dies zusätzliche Kosten  zum Stromverbrauch von 4%. 

Wenn alle Ladepunkte an einem Zähler angeschlossen sind, können diese über unser Lastmanagement netzdienlich angesteuert werden. Dies bedeutet, dass der Netzbetreiber das Recht hat, bei Überlast im Netz, die Ladevorgänge kurz zu pausieren. Dadurch stellt der Netzbetreiber weniger Netzentgelte in Rechnung. Dies wiederum würde am Beispiel München zu einer Kostenreduzierung für die Ladevorgänge von 5 ct / kWh bedeuten, somit ca. 20% Kostenreduzierung.

Jedoch wären alle E-Auto-Fahrer verpflichtet Ihren Strom vom gleichen Anbieter zu beziehen. Aber da in der E-Mobilitäts-Community sowieso Konsens besteht, dass Elektroautos nur mit Ökostrom geladen werden sollten, dürfte hier ein passabler Anbieter einfach zu finden sein.

 

Wie erfolgt die Abrechnung?

Wenn der Ladepunkt nach dem Wohnungszähler installiert wird, erfolgt die Abrechnung über die normale Stromrechnung der Wohnung.

 

Wenn es einen zentralen Zähler für alle Wallboxen gibt, wird seitens des Energieversorgers auch nur eine Rechnung erstellt. Die weitere Verteilung der Kosten an die Nutzer erfolgt im Rahmen der Nebenkosten durch die Hausverwaltung.

Hierzu sind Zwischenzähler erforderlich, die sowieso für das Lastmanagement notwendig sind.

Durch die Optimierung des Strompreises kann diese Abrechnung aber für die Nutzer erheblich günstiger sein.

 

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